Aachen Rothe-Erde Aachen Rothe-Erde
Am 6. September 1841 wurde die 60,66 km lange Strecke von Lövenich über Aachen Rothe Erde (damals trug der Bahnhof noch die Bezeichnung Rothe Erde) nach Aachen Hbf von der Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft eröffnet. Der alte Bahnhof befand sich auf dem heutigen Güterbahnhof. Durch umfangreiche Umbaumaßnahmen des Aachener Schienennetzes 1875 wurde der Personenbahnhof an die heutige Stelle verlegt. Der Personenverkehr im neuen Bahnhof begann erst 1880. Die Bahnsteigüberdachung bestand aus drei Gleisen mit Mittelbahnsteig. Später wurde ein viertes Gleis hinzu gebaut. Aachen-Rothe Erde ist ein typischer, im Gleiskörper integrierter Stadtbahnhof, der 1891 von der Preußischen Staatsbahn fertiggestellt wurde. Der Name stammt von dem nahe gelegenen Industriebetrieb. Das Empfangsgebäude wurde, wie bei der Berliner S- Bahn, in die Stützbogenreihen mit einbezogen. Daneben befand sich die Expressgutanlage. Am 30. Juni 1885 nahm das Bahnbetriebswerk den Betrieb auf. 1944 wurde der Bahnhof durch Bombenabwürfe stark zerstört. Ab April 2007 begannen umfangreiche Sanierungsarbeiten, die den Bahnhof auf den neusten Stand brachten. 2013 begann der Bau einer Wagenwaschanlage auf dem ehemaligen Güterbahnhof. Aus Platzgründen konnte der Güterbahnhof nicht auf dem Gelände des Aachener Hauptbahnhofes gebaut werden. 
Bilder Aachen
Luftaufnahme
Bahnhof von 1875
^ nach oben
© Copyright 2000 - 2016 Burkhard Thiel Alle Rechte vorbehalten
Architektur der 1950er und 1960er Jahre
Der fast zu 50% zerstörte Bahnhof wurde Anfang der 50er Jahren wieder instand gesetzt. Für die Baumaßnahmen wurden von der Bundesbahndirektion Köln 86 Millionen Mark bereitgestellt.
Aachen Rothe Erde um 1875
Köln - Aachen
Z Bahnhof iel
nach oben  > nach oben  >