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Aachen Hbf
Mit Eröffnung der Eisenbahnstrecke von Köln nach Aachen am 1. September 1841, durch die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft, eröffnete auch der erste Bahnhof Aachen Marschierthor. Durch den Ausbau der Bahnstrecke bis Herbesthal, an die Belgischen Grenze, am 15. Oktober 1843, fand der erste grenzüberschreitende Zugverkehr statt. Die Eisenbahnverbindung von Aachen nach Antwerpen war damit die erste internationale Eisenbahnstrecke. Der erste Bahnhof, im klassizistischen Baustil errichtet, lag vor den Stadtmauern Aachens auf freiem Gelände. 1895 wurde ein neuer Güterbahnhof eröffnet. Da die Örtlichkeiten durch die zunehmende Bebauung eine Ausdehnung der Gleisanlagen aus schloss, begannen 1901 die Bauarbeiten für einen neuen Zentralbahnhof, die am 21. Dezember 1905 abgeschlossen wurden. Das vom Architekten Friedrich Mettegang im Jugendstil errichtete Empfangsgebäude ist bis heute im Wesentlichen noch erhalten. Der alte Bahnhof wurde mit Eröffnung des neuen abgerissen. Die Bahnsteighalle überspannte sieben Gleise, wovon vier Bahnsteiggleise waren. Jeder Bahnsteig hatte einen Kiosk. Das Empfangsgebäude blieb sowohl nach dem Ersten Weltkrieg als auch nach dem Zweiten Weltkrieg weitgehend unbeschädigt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde am 10. September 1945 die Bahnstrecke von Aachen nach Bonn und auch nach Mönchengladbach dem öffentlichen Reiseverkehr übergeben. Ab 1966 fuhren belgische Lokomotiven bis nach Köln Hbf. Der TEE fuhr 1966 ebenfalls durch Aachen nach Belgien. Der elektrische Zugverkehr wurde 1966 begonnen. Damit entfiel auch der Schiebedienst für die Züge in Stolberg. Die Bahnstrecke nach Mönchengladbach elektrifizierte die Bundesbahn 1968. Heute werden neun Gleise durch die Bahnsteighalle überdacht. Die Umbaumaßnahmen des Empfangsgebäudes, die im Jahr 2000 begannen, wurden am 19. August 2006 abgeschlossen.
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Bilder Aachen
Bahnhof 1845
Luftaufnahme
Köln - Aachen
Aachen - Kassel
Bahnhof 1845
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