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Ansbach Ansbach
Schon am 1. Juli 1859 wurde die 27,73 km lange Strecke der Pachtbahn von Gunzenhausen nach Ansbach vom Stadtmagistrat Ansbach eröffnet. Um Kosten zu sparen, wurde als Empfangsgebäude ein Haus auf der Turnitzstraße 38 als Provisorium genutzt. Am 1. Juli 1864 wurde dann die 88,8 km lange Verbindung nach Würzburg eröffnet. Dabei erweiterte man den Bahnhof wesentlich. Es folgte am 15. Mai 1875 die 43,74 km lange Strecke nach Nürnberg. Die 36,34 km lange Verbindung bis zur württembergischen Landesgrenze bei Ellrichshausen wurde am 1. Juni 1875 in Betrieb genommen. Der Bahnhof Ansbach war nun ein Eisenbahnknoten. Ein neues Empfangsgebäude im Stil der Neurenaissance entstand ebenfalls während der Erweiterung des Bahnhofs. Der alte Bau wurde von der Eisenbahndirektion genutzt. 1903 eröffnete die Bahnstrecke nach Bechhofen. Durch einen Bombenangriff am 23. Februar 1945 wurde der Bahnhof völlig zerstört. Nach dem Krieg wurden provisorische Baracken errichtet, dass bis zum 19. März 1954 beibehalten wurde. Erst an diesem Tag konnte das neue und bis heute noch benutzte Empfangsgebäude eröffnet werden. 1965 wurde ein Zentralstellwerk in Betrieb genommen. Alle alten Stellwerke wurden abgerissen. 1966 legte die Deutsche Bundesbahn die Strecke nach Bechhofen still.
Die Eisenbahn “kam” am 1. Juli 1859 nach Ansbach. Also 24 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Ansbach hatte zu diesem Zeitpunkt ca. 5.500 Einwohner (Ende 2013 waren es 39.644 Einwohner).
Architektur der 1950er und 1960er Jahre
1954 eröffnete das 125m lange und neun Meter hohe Bahnhofgebäude mit Walmdach seine Pforten. Das Gebäude entspricht eher der Monumental- architektur der 1940er Jahre. Die typische Bauweise der 50er und 60er Jahre ist hier nicht zu finden.
Bilder Ansbach
Bahnhof um 1900
Luftaufnahme
Bahnhof um 1900
Treuchtlingen - Würzburg
Z Bahnhof iel
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