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Altenbeken Altenbeken
Der Bau der Königlich Westfälischen Eisenbahn von Paderborn nach Warburg brachte erhebliche technische Schwierigkeiten durch die vorhandenen Höhenunterschiede mit sich. Im Jahr 1851 wurde mit dem Bau des Bekeviaduktes begonnen, dass in einer Länge von 482 m und in einer Höhe von 35 m mit 24 Bögen das Tal der Beke überbrückt. Eröffnet wurde das Eisenbahnviadukt am 21. Juli 1853 durch den preußischen König Friedrich Wilhelm IV. Er soll bei der Betrachtung des Bauwerkes folgenden Satz geäußert haben: "Ich habe geglaubt, eine goldene Brücke vorzufinden, weil so schrecklich viele Taler verbraucht worden sind”. Zur Eröffnung des Viaduktes besaß die kleine Gemeinde noch nicht einmal eine Haltestelle. Wer mit der Eisenbahn reisen wollte, musste im benachbarten Bahnhof Buke einsteigen. Erst mit dem Bau der Verbindung zur braunschweigischen Grenze nach Ottbergen, am 1. Oktober 1864, erhielt Altenbeken seinen Inselbahnhof. Für diese Verbindung musste der 1640 m lange Rehbergtunnel gebaut werden. 1872 folgte der Bau der Strecke nach Hannover und 1895 nach Detmold. Damit wurde Altenbeken zur Eisenbahndrehscheibe in Ostwestfalen. Während des Zweiten Weltkrieges erhielt der Viadukt schwere Bombentreffer, bei denen vier Pfeiler und mehrere Gewölbebogen zerstört wurden. Im Jahre 1948 begannen die Wiederaufbauarbeiten. Anfang Oktober 1950 wurden die Arbeiten zum Abschluss gebracht. Der Inselbahnhof verfügt über elf Bahnsteiggleise. Im Bahnhof treffen sich die Bahnstrecken Padaborn-Hannover, Bielefeld-Warburg und die Verbindung nach Holzminden. 1970 bis 1971 elektrifizierte die Deutsche Bundesbahn den Bahnhof.
Bilder Altenbeken
Bahnhof 1911
Luftaufnahme
Die Eisenbahn “kam” am 1. Oktober 1864 nach Altenbeken. Also 29 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Altenbeken hatte zu diesem Zeitpunkt ca. 1.090 Einwohner (Ende 2012 waren es 9.233 Einwohner).
Bahnhof 1911
Hannover - Hamm
Z Bahnhof iel
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