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Alfter-Witterschlick
Am 7. Juni 1880 eröffnete die 31,16 km lange Voreifelbahn, die von Bonn nach Euskirchen verläuft, und von der Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft gebaut wurde, den Bahnbetrieb. Ab 1892 wird der Bahnhof Witterschlick im Fahrplan erwähnt, dabei handelte es sich jedoch um die Station Impekoven. Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts wurde in Witterschlick eine große Tonlagerstätte entdeckt. Mit dem Aufbau eines Industriebetriebes direkt an der Bahnlinie wurde ein Gleisanschluss zum Steinzeugwerk der Firma Servais gelegt. Der Personenverkehr begann aber erst im Juni 1903, nachdem ein Empfangsgebäude und ein Güterschuppen fertiggestellt wurden. 1910 erhielt der Bahnhof ein Stellwerk. Der Stellwerksanbau, der noch heute existiert erfolgte 1956. Es wurde am 17. September 2011 außer Betrieb genommen. Im Jahr 1987 stellte man die Bahnhofsgebäude unter Denkmalschutz. 2002 wurde die Steinzeugfabrik abgerissen und die Anschlussgleise abgebaut. Gleichzeitig baute man die Bahnsteige um. Seit 2004 sind die Bahnhofsgebäude in Privatbesitz und werden als Museumsbahnhof betrieben. In der historischen Güterhalle werden von der Gemeinde Alter auch Trauungen vorgenommen. Im Stellwerk gibt es ein Stellwerksmuseum. Am 14. Dezember 2014 erfolgte die Umbenennung des Bahnhofs in Alfter-Witterschlick.
Alfter-Witterschlick
Die Eisenbahn “kam” 1903 nach Witterschlick.  Also 65 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Witterschlick hatte zu diesem Zeitpunkt wenig Einwohner (Ende 2014 hatte Alfter 23.153 Einwohner).  
Z Bahnhof iel
Bilder Witterschlick
Bahnhof um 1910
Luftaufnahme
Bahnhof um 1910
Voreifelbahn
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